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Archetypisches Heilen Opferarchetyp
Zentrale Archetypen unserer Zeit unterstützen das Überschreiten individueller Möglichkeiten und zeigen einen heilsamen Ausstieg aus der überrationalen, medialen Welt, öffnen die Welt der Emotionen, der Magie und der Spiritualität. In der Rückbesinnung/Erinnerung, lösen sie „Zivilisationsdämonen“ und helfen das eigene, einzigartige Heilmittel, das keinem Muster folgt, finden. Stärken das Selbstvertrauen und die Qualitäten des Dienens, des Verständnisses, der Solidarität und der Verantwortlichkeit. Sie geben nicht nur ein eigenes Seelengeheimnis preis, sie gestatten auch einen Blick in die Ewigkeiten.
Opferarchetyp: Unerbittlich stark ist der Opferarchetyp in beinahe jedem menschlichen Leben verwurzelt und zeigt im Kollektiven seine fundamentalen Wirkkräfte. Er
wurzelt in der Überzeugung, dass uns jemand etwas Schlimmes zugefügt hat, uns
nicht liebt, uns verachtet usw. Und da das Schlechte im Menschen mehr zu wiegen
scheint als das Gute, fällt es uns nicht schwer Lob zu überhören und tagelang
über eine unbedacht geäußerte Kritik zu sinnieren. Ein
Verbleiben im Opferarchetyp bedingt, Vergangenheitsorientierung, urteilend und
selbstgerecht Probleme als außerhalb wahrzunehmen, der Feind ist draußen,
getrennt von mir. Bedingt, Schwächen im Anderen zu suchen, Rechthaberei und
Rachsucht. Bedingt
das Bedürfnis nach Angriff und Verteidigung. Projektion von persönlichen
Schuldkomplexen (siehe auch: Erbsünde) führt zum Angriff und aus Angst vor dem
Gegenangriff baut der Mensch Verteidigungsstrategien auf, um seine Unschuld zu
schützen (Unterdrückung, Abwehr, Projektion). Immer wieder muß jemand da
sein, der kritisiert, beurteilt, ja, gehasst werden kann. Was stimmt nicht an
meinem Gegenüber, wieso ist die Person so wie sie ist, usw. Bedingt
eine eng begrenzte, festgefahrene Gefühls- und Empfindungsweise, die immer
wieder nicht sich selbst, sondern anderen die Schuld zuschreibt, wenn Etwas
misslingt, anders verläuft als gedacht. Dieser
Archetyp macht die Welt der Dualität, der Helden und Bösewichte, der Opfer und
Täter, der Gewinner und Verlierer verständlich. Vielleicht
muß der Mensch sich als vollkommenes Opfer fühlen, um diese Energie überwinden
zu können. In
meiner jahrelangen psychotherapeutischen Arbeit habe ich oft erlebt, dass ein
Festhalten am verwundeten inneren Kind den Opferarchetyp mit all seinen
Vorteilen (sichert den Beistand anderer, fördert soziale Unterstützungssysteme,
fördert ein Leben mit geringer Erwartung.) fördert, ein ständiges Bad in
den eigenen Wunden ermöglicht. Spirituell
gesehen müssen diese verletzten Kinder rasch, in tief empfundener lachender
Liebe geheilt werden. Wenn
ich lebensfeindliche Muster von Misshandlung oder anderen Übeln auflöse, kann
ich mich weiterentwickeln und allein die Auflösung ist ein großartiger
spiritueller Akt! Heilung
von emotionalen Erfahrungen ist IMMER ein spiritueller Akt! In
diesem Seminar wird die Entscheidung zur Transformation
im seelischen, im göttlichen Raum getroffen, auch in dem Sinne, dass es
keine „schlechten“ Gefühle gibt, wenn sie nicht dazu gemacht werden. Wir
nehmen in diesem Seminar Schmerz, Wut, Angst, Schuld.... als leitendes Licht und
in deren Auflösung und Heilung stärken wir
unsere Lebensenergie.
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