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EICHE Quercus
robur Große
harmonische Krone, gedrungene Form, kräftige Pfahlwurzel. Marsbaum,
dynamischer Baum. Die Eiche verkörpert die Lebenskraft, die Mitte des Lebens.
(Die Eibe symbolisiert den Ausgang, sie öffnet die Tür von dieser Welt in die
Anderswelt) Baum
des geistigen Kriegers. Zur Sammlung innerer Stärke, Identitätsfindung, schützende,
behütende Kraft. Eichen
haben eine Affinität für unterirdische Wasserströme und wachsen oft über
linksdrehenden Wasseradern, mit Misteln und Geschwüren. Sie
können die Polarität umdrehen. Eichen wurden oftmals so gepflanzt, dass sie
negative Wasseradern umpolen und Wasser positiv aufladen. Griechenland: Das
Baumheiligtum in Dodona in Epirus, in dem eine Eiche stand, war Gott Zeus
geweiht. Ein Orakelheiligtum, kupferene Gefäße hingen in den Ästen. Ein großer Gong ...
Viele griechische Autoren beziehen sich darauf (Homer, Hesiod ... ).Es wird
vermutet, das der Ursprung des Baumorakels in Ägypten liegt. Bei
den Römern war sie Jupiter geweiht. Bei
den Kelten gibt es wenige gesicherte Belege. Plinius
schreibt in seiner „Historia Naturalis“ (23 – 79 n.Chr.) „Die Druiden halten nichts für heiliger, als die Mistel und dem Baum, auf dem sie wächst, wenn es nur eine Eiche ist. Sie wählen an sich schon die Eichenhaine und verrichten kein Opfer ohne das Laub dieses Baumes...“
Sie
scheint dem Donnergott „Thor“ geweiht gewesen zu sein. Ihre
Eicheln waren als Schweinefutter (die heiligen Tiere der Göttin Ceridwen) geschätzt.
Das
Eichelmehl wurde noch in den letzten Kriegen, z. Bsp. als Kaffeeersatz
verwendet. Die
Eichenscheite wurden für das Mitwinterfest genützt. Die
Asche des „Julscheites“, beim Mitwinterfeuer verbrannt, wurde als Asche auf
die Felder gestreut, an Giebeln und Scheunen aufgehängt. Eichenscheite wurden in „Heilige Feuer“, welches in den Heiligen Hainen brannte, gelegt. |
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